…auf der persönlichen Website des wahrscheinlich einzigen in Berlin lebenden Philip Meade.

Kinderrechte sind derzeit in aller Munde. Die Koalitionsparteien ringen um ihr Versprechen, Kinderrechte ins Grundgesetz einzuführen, Schüler*innen fordern auf Freitagsdemonstrationen das Recht auf eine lebenswerte Zukunft ein, Landesregierungen fragen sich wie geflüchtete Kinder* ihr Recht auf Bildung umsetzen können und am 5. April 2022 feierte Deutschland 30 Jahre seit dem Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention. Umfragen für den Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks aus 2018 ergaben allerdings, dass nur 16% der Kinder* und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren und nur 12% der Erwachsenen sich mit UN-Kinderrechten auskennen. Doch nur wer seine Rechte kennt, kann sie einfordern und sich für die Rechte anderer engagieren. Wie können Kinderrechte verstanden, bekannt gemacht, gewürdigt und zur Stärkung von jungen Menschen eingesetzt werden? Meine Website stellt Fragen und gibt Impulse zum Weiterdenken und -handeln.

Was Kinderrechte angeht, arbeite ich an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Ich war langjähriger Kinderrechts-Beauftragter in einem Berliner Jugendhilfeträger, bin Dozent in einem Kinderrechte-Masterstudiengang, bin Mitgründer & Vorstand eines ehrenamtlichen Vereins zur Stärkung der Rechte von Kindern* und Jugendlichen und bin im Beirat der National Coalition zur Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. Hier lernen Sie mich und meine Arbeit ein wenig kennen. Auf meiner Website können Sie sich über Kinderrechte, Partizipation, Adultismus und Empowerment informieren, von mir empfohlene Methoden ausprobieren und meine Vorträge, Workshops, Fortbildungen und Beratungen in Präsenz oder online buchen.

Diese Website richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachpersonen, Eltern und Themeninteressierte. Sie ist in schwerer Sprache geschrieben. Ein Teil in einfacher Sprache, der sich direkt an junge Menschen richtet, ist im Entstehen… Ich bitte um Geduld!

Viel Spaß beim Stöbern wünscht
Philip Meade.

*PS. Auf dieser Website verwende ich häufig den Begriff „Kinder*“. Ich beziehe mich dabei zum einen auf die Definition der Vereinten Nationen, die alle Menschen bis zu ihrem 18. Geburtstag einschließt, zum anderen auf gesellschaftliche Definitionen von Menschen, die vom Alter her noch nicht als „mündig“ gelten. Gleichwohl betone ich, dass Kindheiten vielfältig erlebt werden können, „Kind“ häufig keine Eigenbezeichnung ist und der Begriff gelegentlich diskriminierend wirken kann. Meistens vermeide ich ihn in der Arbeit mit jungen Menschen.